Wasservergnügen und Weißwurst-Genuss

Die Kreisstadt Schwandorf, seit 1965 Hauptsitz der WOLF Firmengruppe und sozusagen Heimat unserer Bayerischen Wurstspezialitäten.

Blickt auf eine gut 1.000-jährige Geschichte zurück:

Erstmals schriftlich erwähnt wurde Schwandorf im Jahr 1006 nach Christus in einer Urkunde des Kloster Sankt Emmeram als „Suainicondorf“ am Fluss Naba (Naab). Im 16. Jahrhundert musste Schwandorf fast vollständig wieder aufgebaut werden, nachdem es 1504 im Landshuter Erbfolgekrieg stark zerstört worden war. Heute leben in der Stadt Schwandorf knapp 30.000 Einwohner, für die ihre Heimat mit dem Oberpfälzer Seenland viele Freizeitmöglichkeiten bietet. Ob Wassersport, Angeln, Wandern oder Radfahren – die größten Seen Ostbayerns, unzählige Teiche und idyllische Flüsse laden zum Erholen und Verweilen ein!

Der Blasturm: Das Wahrzeichen Schwandorfs

Wahrzeichen unserer Schwandorfer Heimat ist der Blasturm: Der Turm wurde Ende des 15. Jahrhunderts vollendet und steht am höchsten Punkt der ehemals 1,3 Kilometer langen Stadtmauer. Der mächtige Turm diente als Wachturm und als Dienstwohnung für den Türmer. Heute beherbergt der Turm ein kleines Museum, das an das Türmerleben und insbesondere an den Komponisten der Melodie der späteren Bayernhymne, Konrad Max Kunz, erinnern soll. Kunz wurde hier 1812 als Sohn eines Türmers geboren. Den Blasturm wählte auch Carl Spitzweg als Motiv, der von diesem Turm so beeindruckt war, dass er ihn um 1860 auf seiner Durchreise malte und dem Bild den Namen „Schwandorfer Stadtturm im Mondschein“ gab. Auch heutige Besucher der Stadt sollten den Blasturm bei einem Stadtrundgang keinesfalls auslassen.

Bayerische Wurstspezialitäten „Made in Schwandorf“

Am Ahornhof in Schwandorf stellt WOLF seine beliebten Bayerischen Wurstspezialitäten her. Ob beispielsweise Münchner Weißwurst, Leberkäse, Gelbwurst oder der servierfertig zubereitete Bayerische Wurstsalat im Duo-Frischepack: Unser bayerisches Sortiment bietet alles, was bei einer zünftigen Brotzeit nicht fehlen darf. Die Kombination aus handwerklichem Können, Metzgertradition und Ursprünglichkeit der überlieferten Rezepturen gewährleisten den unverwechselbaren Geschmack unserer Bayerischen Spezialitäten. Diese erfreuen sich auch weit über die Grenzen ihrer Heimat hinaus großer Beliebtheit – insbesondere die Münchner Weißwurst. Eben „das Beste von uns daheim“!

Münchner Weißwurst – die Bayerische Wurstspezialität schlechthin

Einer der bekanntesten Klassiker in unserem Sortiment ist die Münchner Weißwurst. Sie wird von unseren Metzgermeistern mit viel Leidenschaft und Sorgfalt nach traditioneller Rezeptur zubereitet – verfeinert mit frischer Petersilie und einem Hauch Zitrone überzeugt ihr authentischer Geschmack auch die Wurstliebhaber in anderen Regionen des Landes.

 

Die Münchner Weißwurst wurde der Legende nach 1857 aus einer wahren Not heraus geboren: Ein Wirt, genannt Moser Sepp, wollte im Gasthaus „Zum ewigen Licht” in München für seine Gäste Bratwürste herstellen. Als Moser die Schafsdärme für seine Bratwürstchen ausgingen, während die Gäste schon warteten, füllte er das helle Brät in dickere, größere Schweinedärme. Da er Angst hatte, die Därme könnten beim Braten platzen, warf er diese kurzerhand zum Brühen in heißes Wasser. Zu seiner Überraschung war die Begeisterung der Gäste für seine improvisierte Kreation groß und der weltweite Siegeszug der Münchner Weißwurst als typisch Bayerische Wurst-Spezialität begann. In den folgenden Jahrzehnten entwickelte sie sich zum festen Bestandteil der Münchner Wirtschaften. Später wurde die Weißwurst unter anderem durch die typischen Brauchtumsfeste wie etwa das Oktoberfest weltberühmt. Traditionell wird sie in ihrer bayerischen Heimat vormittags als Imbiss mit süßem Senf, einer frischen Brezn und Weißbier verzehrt. Aus der Zeit vor der Erfindung der Kühltechnik stammt die Empfehlung, Weißwürste dürften das Mittagsläuten um 12 Uhr nicht hören. Zum Glück werden Weißwürste heute dank der perfekten Kühlmöglichkeiten den ganzen Tag über angeboten.

 

Es gibt unterschiedliche Arten, eine Weißwurst zu genießen: Üblicherweise wird der Darm nicht mitgegessen. Halbieren Sie die Wurst mit einem Messer der Länge nach, ohne den Darm auf der Unterseite zu durchtrennen. Der Inhalt kann nun mit dem Besteck herausgeschält werden. Sie können die Weißwurst auch seitlich ein wenig einschneiden und die Haut in einem Stück von der Wurst lösen. In ihrer Heimat Bayern wird die Weißwurst mancherorts „gezuzelt“. Dazu zieht man den schmackhaften Inhalt mit den Zähnen aus der Pelle. Wofür Sie sich auch entscheiden, der hervorragende Geschmack bleibt.