Historie

Im Jahr 1925 gründete Alois Wolf in Mies im Egerland seinen ersten Betrieb und legte damit den Grundstein für die heutige WOLF Firmengruppe. Alois' Sohn Karl Wolf startete Ende der 1950er Jahre im oberpfälzischen Schwandorf (Bayern) einen Neubeginn: Aus seinem 1958 eröffneten Metzgerei-Gasthof wurde schnell ein moderner Gewerbebetrieb, der ab Mitte der 1970er Jahre stetig expandierte – ab 1977 mit Reinhard Wolf als Juniorchef. Unter dessen Leitung entwickelte sich das Familienunternehmen von einem kleinen Handwerksbetrieb zu einem bedeutenden Hersteller für Fleisch- und Wurstspezialitäten in Deutschland, ohne dabei seine Metzgertradition aufzugeben. Ein wichtiger Meilenstein für das Unternehmen war der Schritt von Schwandorf in die "neuen Bundesländer" und die Inbetriebnahme des Standorts Schmölln (Thüringen) im Jahr 1995. Seit 1999 führt Reinhard Wolfs Sohn Christian das Unternehmen bereits in vierter Generation. Mit insgesamt rund 1.200 Mitarbeitern erwirtschaftet die WOLF Firmengruppe heute einen Jahresumsatz von circa 300 Millionen Euro – ein wichtiger Wirtschaftsfaktor und bedeutender Arbeitgeber in der jeweiligen Region.

Tradition

Im Grunde hat sich bei uns seit der Eröffnung der ersten Metzgerei im Jahre 1925 durch Alois Wolf nicht viel verändert: Wir sind ein heimatverbundenes Familienunternehmen mit großer Leidenschaft für Fleisch- und Wurstspezialitäten, hergestellt in bester Metzgertradition. Die Kombination aus größter Sorgfalt, handwerklichem Können und dem Einsatz modernster Technik garantiert die Spitzenqualität und absolute Frische unserer Produkte. Dabei gilt es für uns seit jeher, das Gute zu bewahren und den Liebhabern regionaler Spezialitäten mit unseren Produkten einen ganz besonderen Genussmoment zu bereiten.

1925

Die Anfänge

Der erste Betrieb wurde in den Goldenen Zwanzigern im Egerland von Alois Wolf gegründet. Damit legt er den Grundstein für die WOLF Firmengruppe, die sich im Laufe der Zeit vom kleinen Familienbetrieb zu einem der wichtigsten Hersteller für Fleisch- und Wurstspezialitäten in Deutschland entwickelt.

1964

Neubeginn in Schwandorf

Alois' Sohn Karl Wolf eröffnet in der Winterbergstraße im oberpfälzischen Schwandorf (Bayern) einen modernen Gewerbebetrieb. Sein Neubeginn hatte nach dem Zweiten Weltkrieg zunächst mit der Übernahme eines Gasthofs mit Metzgerei begonnen, wo er zusammen mit seiner Frau Hildegard schon bald auf einen treuen Kundenstamm für seine Wurstspezialitäten zählen konnte.

1977

Stetiges Wachstum

Reinhard Wolf wird Juniorchef.
Mittlerweile beschäftigt der Betrieb
50 Mitarbeiter und hat vier eigene Fleischereifachgeschäfte.
Das unternehmerische Geschick
von Reinhard Wolf lässt den
Familienbetrieb stetig wachsen.

1989

Auf Erfolgskurs

Mit dem Umzug innerhalb von Schwandorf in den Neubau am Ahornhof vergrößert sich die Produktionsfläche für die Fleisch-
und Wurstspezialitäten deutlich: aus 800 werden 8.000 Quadratmeter.

Der nationale Lebensmittelhandel wird zunehmend auf WOLF aufmerksam. Das Unternehmen beliefert nun Handelsketten in ganz
Deutschland mit bayerischen Wurstspezialitäten.

1990

Aufbruch nach Thüringen

In Kooperation mit der damaligen JFW Jenaer Fleisch- und Wurstwaren GmbH expandiert WOLF in den Osten Deutschlands. Knapp 15 Mitarbeiter stellen dort Thüringer Knacker, Knackwurst, Jagdwurst, Bauernrot- und    -leberwurst, Tiegelwellwurst und andere Thüringer Wurstspezialitäten her.

1995

Expansion in Ost und West

Aufgrund der hohen Nachfrage und guten Auslastung steht schon bald der notwendige Ausbau der Produktion an. In Schmölln eröffnet WOLF daher den Lindenhof, ein Neubau mit über 7.500 Quadratmetern Produktionsfläche. Außerdem positioniert sich die WOLF Firmengruppe zunehmend als Partner der Gastronomie: In Schwandorf und Schmölln werden zwei Frischdienst Service-Center zur Belieferung von Gastronomiekunden und
Großverbrauchern eingeweiht.

1999

Familienunternehmen
in vierter Generation

Christian Wolf ist jetzt als Geschäftsführer in vierter Generation
für das Familienunternehmen tätig. 
Zusammen mit seinem Vater Reinhard Wolf integriert er erfolgreich
das neu übernommene Traditionsunternehmen Forster, seinerzeit einer der bedeutendsten Hersteller von frischen Convenience-Produkten in Deutschland, in die WOLF Firmengruppe.

2000

75 Jahre WOLF

Zum 75-jährigen Bestehen der WOLF Firmengruppe wird die auf 20.000 Quadratmeter erweiterte Produktionsfläche
in Schwandorf eingeweiht. Christian und Reinhard Wolf haben gemeinsam die Strukturen für eine zukunftsgerichtete Strategie geschaffen.

2007

Erweiterung in Schmölln

Die Produktionsfläche am Standort Schmölln wird auf 13.500 Quadratmeter erweitert. Zudem wird das hochtechnisierte Logistikzentrum mit rund 4.900 Quadratmetern Fläche in Betrieb genommen, das die Bearbeitung von bis zu 750 Kundenaufträgen pro Tag ermöglicht.

2008

Neuordnung im
Convenience-Bereich

Mit der Gründung der Forster
Convenience Food GmbH
wird der Convenience-Bereich
neu strukturiert.
Sortiment und Markenauftritt
werden komplett überarbeitet.

2010

Neuer Hauptstandort
für den Frischdienst

Der Standort des Frischdienstes wird von Schwandorf nach Kümmersbruck (Bayern) verlegt. Mit seinem Frischdienst ist WOLF seit 1996 als Partner der Gastronomie und Hotellerie, für Metzgereien und Imbisse unterwegs.
WOLF feiert außerdem in Thüringen sein 20-jähriges Bestehen mit einem gut besuchten Tag der offenen Tür
am Standort Schmölln.

2011

Neuer Werksverkauf
in Schwandorf

In Schwandorf werden die Räumlich-
keiten des neuen Werksverkaufs mit 800 qm Verkaufsfläche und ange-
gliedertem Restaurant für 60 Gäste eingeweiht. Damit die vielfältigen regionalen Spezialitäten direkt vor Ort gekauft und genossen werden können, hat WOLF bereits 1988 den ersten Werksverkauf in Schwandorf eröffnet. Das Konzept wurde im Laufe der Jahre auch an anderen Standorten in Bayern und Thüringen etabliert.

2013

Das Beste von uns daheim

Mit einem umfassenden Relaunch schärft WOLF sein Markenprofil. Für den einheitlichen neuen Auftritt sind Logo und Verpackungsdesign des gesamten Sortiments überarbeitet worden. Zunächst werden die Bayerischen Wurstspezialitäten, die Bratwürste im SB-Regal und das Bedientheken-Sortiment auf die neue Optik umgestellt, im zweiten Schritt folgen 2014 die Thüringer Produkte und das nationale Sortiment.